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Kultur und Freizeit
Einmal zu Fuß um die Welt – und jetzt in BORNA
Borna. Am Donnerstag, dem 23. September, 19 Uhr, wird der WORLDRUNNER Robby Clemens im Leseclub unterm Dach der Stadtbibliothek Borna über seine Erlebnisse beim Lauf rund um den Globus im Rahmen eines Multi – Media – Vortrages berichten. Clemens war am 3. Januar 2007 zu einer Weltumrundung auf eigenen Füßen aufgebrochen. Am 9. November 2007 lief er in Berlin durch das Brandenburger Tor. Zwischen Start und Ziel lagen 13.262 Kilometer – oder anders gesagt, mehr als 314 Marathons in 311 Tagen, 4 Kontinente, 27 Länder und eine Vielzahl von Erlebnissen.
Vorbereitet und durchgeführt wurde der Lauf von der WORLDRUN AG Hennigsdorf, die auch die Begleitung durch ein Betreuerteam sicherte.
In seiner etwa zweistündigen Veranstaltung wird Robby Clemens von seinen spektakulären Eindrücken berichten. Er erlief sich Orte und Sehenswürdigkeiten wie die Felsenstadt Petra, die ägyptischen Pyramiden, das indische Taj Mahal und den Grand Canyon in Arizona, überquerte am Bosporus die Grenze zwischen Europa und Asien, joggte durch die Hitze in Indien und Vietnam und traf auf diesem Wege mit vielen interessanten Menschen zusammen.
In seinem Multi – Media - Vortrag wird Robby Clemens über Hochs und Tiefs berichten. Das ist weniger meteorlogisch oder geographisch gemeint, obwohl sich auch diese Extreme sehen lassen können:
  • Höchster Punkt der Strecke war der Cottonwood-Pass / USA mit 12.126 Fuß über dem Meeresspiegel.
  • Den tiefsten Punkt der Strecke erreichte Robby mit 420 Meter unter Null am Toten Meer,
  • Mit 51° C im Schatten war es im kalifornischen Death Valley / Tal des Todes am heißesten.
  • Seinen persönlichen Kältepol erlief sich Robby Clemens in der Türkei, als das Thermometer minus 17° C anzeigte.
Hochs und Tiefs – das sind die Probleme und Erfolge unterwegs, so z.B. im tschechischen Kladno, als große Teile der Ausrüstung gestohlen worden oder als Robby beim Lauf durch Ungarn und Rumänien von Verletzungen geplagt wurde.
Kraft schöpfte er bei seinem Lauf aus dem täglichen Erfolg, wieder einen Marathon absolviert zu haben und vor allem aus Begegnungen mit Menschen rund um den Globus.
Robby Clemens und sein Team wurden in vielen Städten und Dörfern begeistert als laufende Botschafter Deutschlands empfangen, eine deutsche Fahne war immer dabei. Er trainierte in Syrien mit Behinderten, besuchte in Indien Nomadenkinder, war erschüttert von My Lai und begeistert vom Grand Canyon und traf in Oberhof deutsche Biathleten.
Der emotionale Höhepunkt des Laufes war mit Sicherheit das Wiedersehen mit Frau und Tochter, als der Läufer mit seinem Team nach zehnmonatiger Trennung in Deutschland ankam.
Wer an diesen und vielen anderen Eindrücken teilhaben möchte, sollte sich den 23. September 2010 vormerken, wenn WORLDRUNNER Robby Clemens in der Stadtbibliothek Borna in Wort, Bild und Video über seine Erlebnisse auf 13.262 Kilometern berichtet.
Eintritt: 7,00€ (Abendkasse)
6,00€ (Vorverkauf in der Stadtbibliothek Borna ab 15.08.2010)
 
Ostrock DELUXE auf dem Volksplatz
Borna. OSTROCK deluxe gibt es am Freitag, dem 17. September 2010, ab 20:00 Uhr auf dem Volksplatz in Borna. Musiker von Rockhaus, Scirocco und der Dirk-Michaelis-Band sowie die bekannten Interpreten IC Falkenberg (Ex-Sänger von STERN MEISSEN), Carie van Heden (Sängerin bei „AnsoticcA), Michael Barakowski (Ex-Sänger von PERL) und Werther Lohse (Sänger von LIFT) geben dabei in einer einmaligen Show einen wunderbaren Rückblick auf 30 Jahre DDR-Rockgeschichte.

Fast 20 Jahre ist es her, dass es die DDR nicht mehr gibt. Ihre großen Hits haben diese Zeit überlebt und erfreuen sich heute mehr denn je großer Beliebtheit. Denn Ostrock war ja nie nur reine Unterhaltungsmusik. Er kündete vielmehr von Weltall, Erde, Mensch, überbrachte versteckte Botschaften und begleitete ganze Generationen zwischen Liebe, Frust und Zorn!

Titel wie "Am Fenster", "Zeit, die nie vergeht“, “Der blaue Planet”, “Bataillon d’amour” oder auch "Am Abend mancher Tage" und viele, viele andere einzigartige Songs, inhaltsstark und zeitlos, bekannt und geliebt – sind bis heute unvergessen.

Wer also mal wieder alle Ostrock-Klassiker live hören, Party feiern oder einfach nur in Erinnerungen schwelgen möchte, ist am 17. September 2010 auf dem Volksplatz Borna bei der Berliner Band „DIE OSSIS & OSTROCK deluxe goldrichtig! Freuen Sie sich auf Titel von Karat, City, Silly, Stern Meißen, Rockhaus, Renft, Lift, Nina Hagen, Ute Freudenberg u.v.a.

Karten für das Konzert gibt es im Vorverkauf bei „Buch & Kunst“, Bahnhofstraße 23, Telefon 03433-201799, in der Touristinformation am Markt, Telefon 03433-873195, über den Volksplatzverein, www.borna.de sowie an der Abendkasse. ACHTUNG!!! Bis zum 21.08.2010: Frühbucherpreis 15,00 EUR
 
Wasserwandern im Leipziger Neuseenland – 3 Kursflyer erschienen
Region. Der TV Sächsisches Burgen und Heideland e.V. veröffentlichte Ende Februar in Zusammenarbeit mit dem Grünen Ring Leipzig und dem Tourismusverein Leipziger Neuseenland e.V. drei Broschüren für Wasserwander-Kurse durch das Leipziger Neuseenland und einen Legenden-Flyer inklusive der Regeln für das Befahren der Fließgewässer. Gefördert wurde das Projekt durch den Freistaat Sachsen.
Kurs 1 führt Wasserwanderer auf dem Elster- und Pleißeflutbett vom Leipziger Stadthafen durch den Leipziger Auwald bis zum Cospudener und Zwenkauer See. Für erfahrene Paddler bietet Kurs 1a vom Pegauer Schützenplatz bis zum Leipziger Stadthafen auf der Weißen Elster oberhalb von Leipzig eine anspruchsvolle Route. Im Gegensatz dazu bietet Kurs 7 Paddelspaß für Anfänger bis Profis. Auf ca. neun Kilometern können Kanufahrer die Stadt von der Gewässerseite kennen lernen.
Für Interessierte stehen die Flyer ab jetzt unter www.leipzigerneuseenland.de kostenfrei zum Download bereit.
 
Winter-Öffnungszeiten im Volkskundemuseum
Wyhra. Am Sonnabend, dem 31. Oktober, ist das Volkskundemuseum Wyhra noch einmal von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Besichtigt werden kann derzeit nicht zuletzt auch die Sonderausstellung „Fotos aus dem Dorf Dölitzsch“. Die Schwarz-Weiß-Bilder von Klaus Liebich zeigen den Ort, die Landschaft, die Gehöfte, landwirtschaftliche und hauswirtschaftliche Geräte, wie sie sich dem Betrachter vor Jahrzehnten darboten. Auch die Bewohner des Ortes sind zu sehen. Bislang kann die Ausstellung auf eine beachtenswerte Resonanz verweisen.
Ab 1. November treten im Volkskundemuseum die Winteröffnungszeiten in Kraft: Besucht werden kann es dann dienstags bis freitags in der Zeit von 10 bis 16 Uhr.
 
Tauchclubmitglieder erleben Unvergessliches
unterwasser.jpgMarkkleeberg. Mit dem Cospudener See verbinden sich für die Mitglieder des gleichnamigen Tauchclubs zahlreiche unvergessliche Erlebnisse und Erinnerungen. Freitags alle 14 Tage treffen sie sich vor Ort oder nach Absprache anderswo in einem Restaurant, um sich in lockerer Runde über alles rund ums Tauchen auszutauschen, auch wenig zu fachsimpeln und gemeinsam Dia- und Filmvorträge von Tauchreisen anzusehen. Faszinierende Bilder von den Philippinen, Thailand, Bali, der Karibik aber auch der Unterwasserwelt Norwegens sind dann Gesprächsthema Nummer eins und mitunter werden dann schon wieder Pläne für die nächste Tour geschmiedet, die vielleicht nach Ägypten ans Rote Meer führt oder an die kroatische Adriaküste ...
Mehr als einhundert Mitglieder zählt der Cospudener Club, die jüngsten sind 16 und die ältesten etwa 60 Jahre jung. Den 59 Meter tiefen „Cossi“ kennen sie wie ihre Westentasche – der normale Sporttauchbereich reicht bis in 40 Meter Tiefe. „Am Tauchsport interessierte Jugendliche und Erwachsene sind nach vorheriger Anmeldung, telefonisch oder per Email, stets willkommen,“ sagt Lutz Kamski, Inhaber der Tauchschule.
cospudener_see.jpgSchon Kinder ab acht Jahre können bei ihm das Tauchen lernen, vier erfahrene Lehrer stehen ihnen, aber auch erwachsenen Anfängern, zur Seite. Voraussetzungen für den Freiwassertauchschein sind eine gültige Tauchtauglichkeitsuntersuchung sowie eine eigene ABC-Ausrüstung (Flossen, Maske und Schnorchel).
Unabhängig vom Alter, können die frisch erworbenen Kenntnisse in weiterführenden Kursen vertieft oder nach längerer Pause aufgefrischt werden.
Auch körperlich behinderte Tauchsportfreunde können, begleitet von Lutz Kamski oder einem seiner Tauchlehrer die Schönheit der Unterwasserwelt kennen lernen, Mitglied im Tauchclub werden. „Diese Unterrichtsstunden sind jeweils sehr individuell. Ein speziell angefertigter Rollstuhl mit breiten Reifen steht allzeit zur Verfügung. Wer daran interessiert ist, stimmt mit mir oder einem Tauchlehrer alles bis ins Detail ausführlich ab,“ sagt Lutz Kamski.
Übrigens: Von den Jahreszeiten unabhängig, erstreckt sich die Tauchsaison über 365 Tage.
Weitere Info: www.tauchschule-kamski.de
as
 
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