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Gewässerentwicklungskonzept für Wyhra liegt vor |
Wyhra. Die Landesdirektion Leipzig hat im August 2009 ein Planungsbüro mit der Erarbeitung eines Gewässerentwicklungskonzeptes für das Oberflächengewässer Wyhra im Bereich Altmörbitz – Großzössen beauftragt. Die Wyhra bietet im Direktionsbezirk die günstigsten Voraussetzungen, mittelfristig den von der EU für alle Gewässer geforderten guten ökologischen und chemischen Zustand zu erreichen.
Dieses nunmehr vorliegende Konzept enthält interessante methodische Neuerungen und konkrete Maßnahmen, die der Verbesserung des morphologischen und ökologischen Zustandes der Wyhra im genannten Bereich dienen. Dies sind zum Beispiel der Abriss von Querbauwerken, das initiale Aufbrechen von massivem Uferverbau und punktuelle Initialpflanzungen.
Dem Motto des diesjährigen „Tag des Wassers“ am 22. März – „Reines Wasser für eine gesunde Welt“ – folgend, findet am 25. März die Abschlusspräsentation des Gewässerentwicklungskonzeptes „Wyhra“ in der Landesdirektion Leipzig statt. Vertreter des Landratsamtes Leipzig, der Landesdirektion Leipzig, der Landestalsperrenverwaltung, weiterer Fachbehörden sowie von Kommunen und anerkannten Verbänden werden gemeinsam das Konzept und seine Umsetzung diskutieren. Anliegen und Ziel der Veranstaltung ist es insbesondere, den betroffenen Kommunen und Verbänden die Fachplanung vorzustellen. |
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Radwandern zu den "neuseen classics" 2010 - Jetzt anmelden! |
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Region/Zwenkau. Die Landschaft gemütlich „erfahren“: 2009 traten knapp 5000 Hobbyradler in die Pedale. Radsport als Breitensport: Der Trend zur Bewegung auf zwei Rädern hält an.
Im Rahmen der „neuseen classics – rund um die braunkohle“ mit Jedermann und Nachwuchsrennen am Pfingstsonntag, den 23. Mai 2010, finden auch wieder Radwandertouren aus allen Himmelsrichtungen zum Start- und Zielort in Zwenkau statt. Mit der eigenen Muskelkraft und in gemäßigtem Tempo die Natur „erfahren“: Unter dem Motto „Ur-Krostitzer nsc-5-ringe-tour" führen sechs von kundigen Führern geleitete Touren aus Leipzig und Umgebung nach Zwenkau.
Das Winterwetter drängt derzeit den Gedanken an lange Radausflüge weit in den Hintergrund, dennoch ist die Online-Anmeldung für die Radwandertouren unter www.neuseenclassics.de eröffnet. Die Teilnahme ist kostenlos, aber nur wer angemeldet ist, bekommt ein, entsprechend seiner Tour farbiges T-Shirt und einen Verpflegungsbeutel. "Wir hoffen, dass wieder Tausende auf dem Rad am Pfingstsonntag den Weg nach Zwenkau finden", so Renndirektor Harald Redepenning." |
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Leipzig liest – Borna liest mit |
Borna. Auch in diesem Jahr ist die Stadtbibliothek Borna wieder ein Veranstaltungsort während des größten Lesefestes Europas „Leipzig liest“.
In der Veranstaltungsreihe der Stadtbibliothek Borna „Leipzig liest –Borna liest mit“ am 18.3.2010, 19 Uhr wird der Autor Patrick Hofmann sein Erstlingswerk „ Die letzte Sau“ vorstellen.
Samstag, 5. Dezember 1992. Muckau, ein Dorf südlich von Leipzig. Weder Wende noch Wiedervereinigung haben den Tagebau zum Stillstand gebracht. Obwohl der Zusammenbruch der Braunkohlenindustrie absehbar ist, drehen sich die Schaufelräder weiter, haben sich die Bagger bis an die Ortschaft herangefressen, deren Bewohner seit einem Jahr umgesiedelt werden. Die alten Schlegels sind die letzten. Ihr Abschied von Haus und Hof steht kurz bevor. Deshalb ist die Familie zusammengekommen, um Albrechts letztes Schwein zu schlachten. Am frühen morgen erscheint jedoch kein Schlachter sondern eine Schlachterin und schlägt die drei Generationen dieser einst systemtragenden ostdeutschen Familie in ihren Bann.
Patrick Hofmanns derb-komischer Debütroman schildert das Schicksal einer Familie in unserer Region, die wie keine zweite deutsche im 20. Jahrhundert von radikalen gesellschaftlichen, ideologischen, industriellen und landwirtschaftlichen Umwälzungen heimgesucht wurde. Stück für Stück werden mit dem Schwein die deutsche Geschichte und die kommunistische Utopie zerlegt und verarbeitet- ein Auflösungsprozess, der auch die Familie betrifft.
Patrick Hofmann, geboren 1971 in Borna, studierte Philosophie, Germanistik und Geschichte in Berlin, Leipzig, Moskau und Straßburg. Er lebte die letzten Jahre in Athen, wo er unter anderem als Journalist, Chauffeur, Übersetzer und Deutschlehrer tätig war. Seit 2009 lebt er wieder in Deutschland, in Berlin. „Die letzte Sau“ ist seine erste belletristische Buchveröffentlichung. Dafür erhält er 2010 den „Robert-Walser-Preis“. Der Roman erschien 2009 im Verlag Schöffling & Co.
Die Stadtbibliothek Borna und der Verlag Schöffling& Co. laden herzlich zu dieser Veranstaltung ein (Eintritt: 2 €).
Foto: privat |
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Erlauchte Edeltiger beim „Frühlingsfest der Samtpfötchen 2010“ |
Borna. Nach dem riesigen Erfolg „Landes-Edelkatzenschau SACHSEN 2009“, im vergangenen Oktober vom Edelkatzenclub Stollberg in Sachsen veranstaltet, kommt diese Edelkatzenshow der besonderen Art nun am 13. und 14. März 2010, dem letzten kalendarischen Winter-Wochenende, jeweils von 10-17 Uhr ins Stadtkulturhaus Borna.
Wenn der Norweger Kater „Carl-Gustav av Enggrunn“ der Hainichener Züchter Kerstin & Jürgen Pfeil Hofstaat hält, geben sich nur die Erlauchtesten und Edelsten die maunzende Ehre. Er, seit der Katzen-Weltausstellung „Le chammpionat felin du monde“ im November 2007 im afrikanischen Sousse/Tunesien nun gekrönter Weltmeister, hat noch viele weitere grazile Schönheiten im Schlepptau. Viele weitere grazile Schönheiten haben auch bereits die Koffer gepackt.
An beiden Tagen werden in Bühnenshows nicht nur die anwesenden Welt- & Europachampions, sondern auch alle angereisten Rassen mit ihren Besonderheiten, Merkmalen, Platzbedarf und ihrem Wesen den Besuchern ausführlich vorgestellt. Die wunderschönen Tiere der verschiedenen Rassen und noch verschiedeneren Farben werben um die Gunst der Besucher, obwohl es bei dieser Edelkatzen-Frühlingsschau außer dem Besuchervotum zur Schönsten Frühlingskatze Sachsens keine richterlichen Preise zu gewinnen gibt.
Viel wichtiger ist dem Verein, den vielen Katzenliebhabern nicht nur die Möglichkeit zu geben, diese prachtvollen Tiere zu sehen, sondern auch für alle Katzenbesitzer und -liebhaber die Möglichkeit zu schaffen, sich in aller Ruhe mit den erfolgreichen und erfahrenen Züchtern über Besonderheiten und Probleme austauschen zu können. Im Gegensatz zu internationalen Ausstellungen stehen hier die Züchter und Besitzer der rassigen Samtpfötchen eben nicht unter dem Bewertungsdruck und haben somit viel Zeit für Gespräche und manch Fachsimpelei.
Nicht nur, dass die schönsten Katzen des Landes nun an den beiden Tagen zum „Frühlingsfest der Samtpfötchen“ in Borna zu sehen sein werden, jeder Besucher wählt mit je einer Stimme auf der Rückseite seiner Eintrittskarte noch bis Sonntag mit, den absoluten Publikumsliebling, auf den dann zur großen Siegerehrung am Sonntag 16 Uhr der Titel „Schönste Frühlingskatze Sachsen 2010“ bzw. „Schönster Frühlingswurf 2010“ wartet.
Wer vorher schon einmal neugierig sein will, der findet auf der interessanten und umfassenden Homepage des Edelkatzenclub Stollberg unter der Adresse www.sachsenkatzen.de jede Menge Informationen rund um Haus- und Rassekatzen und die gemeinnützige Arbeit des Vereins.
„Auf alle Fälle empfehle ich Ihnen, diese besondere Rassekatzenschau, noch dazu mit einigen Welt- und Europachampions, am 13. und 14.März schon jetzt vorzumerken“, freut sich Ausstellungsleiter Jörg Hascheck, der gleichfalls darauf hinweist, dass, wer die eleganten adligen Schönheiten mit etwas mehr Ruhe besichtigen will, erfahrungsgemäß an beiden Tagen die etwas ruhigere Zeit von 10- 13 Uhr nutzen sollte. |
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